Salzburger Sportschützenverband

Sylvia Steiner fährt nach Paris zu olympischen Spielen

Es ist geschafft – Wir gratulieren Sylvia Steiner zur Qualifikation zu den olympischen Spielen in Paris. Damit hat sich der Traum von ihren zweiten Teilnahme nach Tokio 2021 wirklich erfüllt. Trotz der vielen knappen Entscheidungen, bei denen sie oft hauchdünn an der direkten Qualifikation dran war, hat sich Sylvia nicht entmutigen lassen und hat bis zum letzten Weltcup in München an ihre Chance geglaubt und gekämpft. Nun wurde sie dafür belohnt und kann mit den Erfahrungen aus Tokio in Paris an den Start gehen. Gemeinsam mit den bereits qualifizierten Martin Strempfl, Alexander Schmirl wird sie mit Andreas Thum, der ebenfalls noch in letzter Minute den Sprung nach Paris schaffte, die österreichischen Farben bei den olympischen Spielen vertreten. Wir wünschen unseren Teilnehmern schon jetzt alles Gute und viel Erfolg.

Quelle: ISSF

Hans Ragginger

Liebe Schützenkollegen,
unser langjähriger Gauoberschützenmeister und treuer Wegbegleiter, Hans Ragginger Senior, ist kurz vor seinem 82. Geburtstag von uns gegangen. Das ist ein großer Verlust für seine Familie und für den Salzburger Sportschützenverband. Sein Tod reißt auch eine große Lücke in seinen Verein, dem er so viele Jahre gewidmet hat. Hans, wir werden dich sehr vermissen. Unsere Gedanken und unser tiefes Mitgefühl sind bei Rosi, Hans jun. und allen Familienangehörigen. Viel Kraft in diesen schweren Stunden.

Das Begräbnis von Hans findet am Donnerstag, 13.06.2024 um 18:00 Uhr in der Pfarrkirche Hallwang statt.
Ein letztes Schützen Heil

Der Landesschützenrat

Rang 8 für Sylvia Steiner mit der 25m Sportpistole

In dem über drei Tage dauernden Wettkampf mit der Sportpistole stand am Montag Vormittag das Finale am Programm. Nach der souveränen Qualifikation in die Top 8 des Starterfeldes in dem sich die gesamte Weltspitze befand, galt es die Spannung aufrecht zu halten und gut in das Finale zu starten. Leider gelang Sylvia das nicht, sodass sie sich nach den ersten zwei Fünferserien am Ende des Klassements befand. Mit einer optimalen dritten Fünferserie mit fünf Treffern keimte noch einmal kurz die Hoffnung auf, sich nach vor zu arbeiten zu können. Nachdem Sylvia in der vierten Serie nur einen Treffer (zumindest 10,2) verzeichnete, musste sie sich als erste vom Finale verabschieden. Trotz der ersten Enttäuschung erbrachte Sylvia einmal mehr den Beweis, dass sie zur absoluten Weltspitze gehört. Mit dem Erreichen des Finales lebt die Chance auf den letzten, über die Weltrangliste vergebenen Quotenplatz für Paris.

Bereits heute geht es für Sylvia mit der Luftpistole weiter. Wir halten ihr fest die Daumen, dass es ihr gelingt an die zuletzt gezeigten Leistungen anzuschließen.

Heimweltcup in München – Sylvia Steiner steht im Finale

Nach den europäischen Titelkämpfen trifft sich die Weltklasse zum letzten Weltcup vor den olympischen Spielen in München. Nachdem München nun einige Jahre nicht im Weltcupkalender aufgenommen wurde, war es dieses Jahr wieder soweit, dass der Weltcuptross in München halt machte. Für unsere Österreichischen Starter(innen) und insbesondere für Sylvia Steiner ein spezieller Auftritt nahe der Grenze zu Österreich, sodass man wirklich von einem Heimweltcup sprechen kann.

Ganz ungewohnt im Wettkampfprogramm erfolgte für Sylvia der Auftakt diesmal mit der Sportpistole. Im gewohnt knappen und spannenden Kampf um die Finalplätze konnte sich Sylvia im Gegensatz zur EM eine solide Basis in der Präzision schaffen. Mit 96, 98 und 96 und somit gesamt 290 Ringen war sie nach dem ersten Tag dicht an den Top 8 dran. Am zweiten Tag startete Sylvia im Schnellfeuer mit neuen Zehner in den zweiten Teil des Wettkampfprogramms. Der Achter im zehnten Schuss brachte sie nur kurz aus dem Konzept. Ab dem 16. Schuss folgten nur mehr Zehner, sodass Sylvia den Wettkampf mit einen 100er abschließen konnten. Die 586 Ringe auf der Anzeigetafel bedeuteten Rang vier und somit den Einzug in das Finale.

Das Finale findet Dienstag um 10.00 Uhr statt und wird auf ISSF wieder live übertragen. Wir wünschen Sylvia alles Gute für das morgige Finale.

Bildquelle: schuetzenbund.at

Platz 13. für Sylvia Steiner bei der EM in Osijek

Bei der EM in Osijek hat Sylvia Steiner mit der 25m Sportpistole ihren Auftritt bereits hinter sich. Dabei erreichte sie einen starken 13. Platz im Starterfeld der 57 Frauen. Ihr großes Ziel sich für das Finale zu qualifizieren und somit einen Quotenplatz für Olympia zu holen, verfehlte Sylvia leider um zwei Ringe. Diese zwei Ringe Rückstand handelte sich Sylvia im ersten Teil des Wettkampfes ein. Obwohl Sylvia mit drei Zehner in den Wettkampf startete , lief es vom Anfang an nicht rund. Sie beendete die erste Serie mit 96, steigerte sich auf 97 Ringe in der zweite Serie. Dieser Trend hielt leider nicht an, und Sylvia beendete den Wettkampf mit einer 95. Mit insgesamt 288 Ringen platzierte sie sich mit drei Ringen Rückstand auf die Top 8 auf den 19. Zwischenrang. Trotz dieses Dämpfers bewies Sylvia einmal mehr, dass sie keinen Wettkampf aufgibt und bereit ist bis zum letzten Wettkampfschuss zu kämpfen. Am nächsten Tag verlief der Start wieder nicht optimal, da sie in der ersten Fünferserie drei knappe Neuner hinnehmen musste. Mit fünf Zehner in der zweiten Fünferserie hielt sie die Chance auf eine Rangverbesserung aufrecht. Mit zwei Neuner zu beginn der dritten Fünferserie war aber klar, dass es mit den Top 8 schwierig werden wird. Sylvia blieb ruhig und traf in den verbleibenden drei Fünferserien 13 mal das Zentrum, wobei ausgerechnet der letzte Schuss eine 100er Serie verhinderte. Mit insgesamt 581 Ringen verbesserte sich Sylvia auf den 13. Platz und erzielte einmal mehr ein Topergebnis bei einem Großereignis. Für den bevorstehenden „Heimweltcup“ in München halten wir Sylvia wieder fest die Daumen.

Bildquelle: ISSF

Topplatzierung von Sylvia Steiner in Baku

Als Siegerin der Qualifikation trat Sylvia an die Feuerlinie des Finales mit der Sportpistole. Leider gelang der Auftakt in die erste Fünferserie nicht wunschgemäß für Sylvia, sodass sie sich mit keinen Treffer (ab 10,2 Ringe) vorerst am Ende der Finalistinnen klassierte. In der zweiten Fünferserie konnte Sylvia sich auf den siebenten Platz vorarbeiten. Nachdem der Rückstand allerdings schon zu groß war, konnte sie sich aber nicht mehr verbessern und landete im Endergebnis auf Rang Sieben. Damit zeigte Sylvia, dass sie sowohl mit der Luftpistole als auch mit der Sportpistole zur absoluten Weltspitze gehört. Dies zeigt auch auf die nach Baku aktualisierte Weltrangliste. Hier liegt sie mit der Sportpistole auf Rang 10 und führt mit der Luftpistole die Weltrangliste an. Wir wünschen Sylvia eine gute Rückreise und alles Gute für die Europäischen Titelkämpfe in Osijek die nun als nächstes Wettkampfereignis am Programm stehen, ehe es zum „Heimweltcp“ nach München geht.

Sylvia gewinnt die Qualifikation in Baku

Nachdem Sylvia Steiner bereits den Grunddurchgang der Luftpistole beim Weltcup in Baku für sich entscheiden konnte, war sie auch im zweiten Bewerb der Sportpistole nicht zu schlagen. Im Gegensatz zum ersten Bewerb der Sportpistole konnte Sylvia ihre gute Ausgangsposition aus der Präzision nutzen und setzte sich mit 588 Ringen und einen Ring Vorsprung auf Josefin Eder (Deutschland) an die Spitze des Teilnehmerfeldes. Sylvia zeigte vom Anfang an keine Schwächen und startete mit einer 98er Serie in den Wettkampf. Es folgten zwei 99er Serien und somit ein Endergebnis von 296 Ringen im Schnellfeuerbewerb. Damit erzielte Sylvia – wie gestern in der Präzision – das zweitbeste Ergebnis der Konkurrenz. Für Sylvia wird es nun darum gehen die Spannung für den insgesamt drei Tage dauernden Wettkampf aufrecht zu halten um sich im Finale für ihre Topleistungen zu belohnen. Das Finale wird wie immer im ISSF YouTube Finale morgen um 8.30 Uhr (unserer Zeit) live übertragen. Wir wünschen Sylvia alles Gute für das Finale.

Quelle ISSF

Zweiter Bewerb mit der Sportpistole in Baku

Heute stand in Baku der zweite Weltcupbewerb mit der 25m Sportpistole am Programm. Wie es das Sportprogramm vorsieht wurde der Bewerb mit der Präzision gestartet. Unser Salzburgerin Sylvia Steiner konnte mit dem Wissen ihrer guten Form an die Feuerlinie treten. Wie schon im ersten Bewerb zeigte sich bereits in der ersten 5er Serie die enorme Dichte an der Weltspitze. Gleich mehrere Athletinnen schafften das Maximum von fünf Zehner. Auch Sylvia startete mit einer 98er Serie gut in den Wettkampf und zeigte auch in den zwei folgenden Serien mit jeweils 97 Ringen eine Topleistung. Nachdem die Konkurrenz das Niveau der ersten fünf Schuss nicht halten konnte, liegt Sylvia mit gesamt 292 Ringen – ringgleich mit der Führenden Haniyeh Rostamiyan aus Iran – auf den zweiten Rang des ersten Teilprogramms. Am morgigen Feiertag steht das Schnellfeuer am Programm. Nach dem tollen Ergebnis im ersten Bewerb, den sie als Elftplatzierte beendete, halten wir Sylvia die Daumen, dass sie mit der erarbeiteten guten Ausgangsbasis aus der Präzision im Kampf um die Finaltickets mitmischen und in das am Freitag ausgetragene Finale einziehen kann.

Topplatzierung von Sylvia Steiner mit der Feuerpistole.

Mit einer hervorragenden Ausgangsposition startete Sylvia Steiner heute in den zweiten Teil des Wettkampfprogrammes mit der 25m Sportpistole. Nachdem Sylvia in den letzten Wettkämpfen mit der Sportpistole nach der Präzision oft schon mit dem Rücken zur Wand stand und fast chancenlos im Kampf um die Finalplätze war, konnte sie in Baku die 30 Schuss im Schnellfeuer als Viertplatzierte im unglaublich engen Teilnehmerfeld in Angriff nehmen. Zwischen der Erst- und Elfplatzierten Schützin lagen nur zwei Ringe. Bevor Sylvia an die Feuerlinie durfte, musste sie warten bis der erste Durchgang beendet war. Trotz des Wissens über die Ergebnisse des ersten Durchgangs startete Sylvia gut in den Bewerb und brachte in der ersten Serie 98 Ringe auf die Scheiben. Auch die zweite Serie begann Sylvia souverän, ehe sie im 49. Schuss einen 8er hinnehmen musste, sodass sie diese Serie mit 96 abschloss. In die dritte Serie startete sie mit zwei Zehner, allerdings folgte dann wieder eine 8 und eine 9. Obwohl Sylvia danach wieder ihre gewohnte Stärke zeigte, war klar dass es im Kampf um den Finaleinzug knapp werden wird. Am Ende zeigte sich, dass die von Sylvia erzielten 583 Ringe nicht für das Finale reichen. Als Elftplatzierte fehlten zwei Ringe auf den heiß umkämpften 8. Rang. Trotz des Verpassens des Finales wieder eine Topplatzierung für Sylvia Steiner, die mit dem Wissen ihrer guten Form zu den europäischen Titelkämpfen nach Osijek (ab 20. Mai 2024) anreisen kann.