Salzburger Sportschützenverband

Sommercup LP – Pinzgau 2020

Trotz der Corona Pandemie findet auch dieses Jahr der Sommercup der Pinzgauer Luftpistolenschützen statt. Aufgrund der Umstände wurde die erste Runde als Fernliga ausgetragen. Insgesamt 21 Starter aus fünf Vereinen nahmen an der ersten Runde teil.

Den ersten Tagessieg holte sich der Mittersiller Fritz Klinger mit 367 Ringe. Dahinter mit Josef Schreder (360), Gerald Fischer (358) und Konrad Deutinger (357) gleich vier Saalfeldner Schützen. Bei den aufgelegt Schützen war der Zeller Georg Troger mit 376 Ringen nicht zu schlagen.

Die zweite Runde wird wieder als Fernwettkampf ausgetragen.

Eine Fliege als olympischer Störenfried

Vor 40 Jahren feierte Gerhard Petritsch mit der Bronzemedaille einen historischen Erfolg bei den olympischen Sommerspielen in Moskau. Aus diesem Anlass veröffentlichten die Salzburger Nachrichten in ihrer Reihe „Schatztruhe“ einen Artikel über das bis heute aktive Aushängeschild des Salzburger Schießsports.

Salzburger Nachrichten 3. August 2020

Bezirksliga Pinzgau Luftpistole

Abschluss der Bezirksliga Pinzgau Luftpistole

In Zell am See wurde die diesjährige Bezirksliga der Luftpistole abgeschlossen. In der Mannschaftswertung war bereits zu Saisonbeginn klar, dass nach der Neuaufstellung der Zeller Mannschaft die Karten neu gemischt werden. Bereits nach der Hinrunde zeichnete sich ab, dass Saalfelden nur schwer zu schlagen sein wird und der Titelverteidiger aus Zell am See keine Rolle im Titelkampf spielen wird. Dass aber die Saalfeldner Mannschaft mit den Routiniers Konrad Deutinger, Sepp Schreder, Georg Schachner und dem starken Neueinsteiger Gerald Fischer dann ungeschlagen den begehrten Wanderpokal für die siegreiche Mannschaft holen konnte, kam dann doch überraschend. Auf Rang zwei folgte die frisch gebackene Bezirksmeistermannschaft aus Mittersill, die damit zeigten, dass in Zukunft mit ihnen zu rechnen sein wird.

In der Einzelwertung gab es am Gesamtsieg des Mittersillers Fritz Klinger nichts zu rütteln. Immer wenn er am Start war, konnte er auch den Tagessieg holen und erzielte dabei einen Schnitt von 366 Ringen. Dahinter der Überraschungsmann der diesjährigen Bezirksliga. Als Neueinsteiger steigerte sich der Saalfeldner Gerald Fischer von Runde zu Runde und erzielte in der letzten Runde mit 363 Ringen seine Wettkampfbestleistung. Auf Rang drei der Gesamtwertung folgte der Zeller Routinier Peter Hechenberger, der immer wieder seine Klasse aufblitzen ließ.

Ungleich spannender der Kampf in der Einzelwertung der Aufgelegt Wertung. Hier lieferten sich die Zeller Routiniers Eva Wartbichler, Peter Hechenberger und Georg Troger ein Kopf an Kopf Rennen, dass schlussendlich Eva hauchdünn vor Peter und Georg für sich entscheiden konnte.

Rückblickend auf die Bezirksliga der Luftpistolenschützen zeigt sich ein positives Bild. In keiner Runde waren weniger als 20 Teilnehmer am Start. Darunter einige Neueinsteiger, wobei natürlich Gerald Steiner dabei herausragte. Trotz der sportlichen Rivalität herrscht ein stimmiges, freundschaftliches Verhältnis unter den Schützen. Dafür ein besonderer Dank und Anerkennung an allen Teilnehmern. Für den Sommer wurde die Austragung des Sommercups bereits beschlossen, damit die Luftpistolenschützen gut in Schuss bleiben.

Ehrungen LH Salzburg

Ehrenmitgliedschaft für Herbert Hinterbichler und Franz Konschel

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung des LH Salzburg wurde den beiden langjährigen Mitgliedern Herbert Hinterbichler und Franz Konschel aufgrund ihrer langjährigen Verdienste vom Landesschützenrat die höchste Ehrung – die Ehrenmitgliedschaft – verliehen. Neben ihrer Tätigkeit für den LH Salzburg haben Herbert und Franz jahrelang wertvolle Arbeit für den Landesverband geleistet und sich für den Schießsport eingesetzt. Auch nach dem Rücktritt von ihren offiziellen Funktionen des Landesverbandes stehen sie dem Verband mit Rat und Tat zur Seite. Der Landesverband gratuliert Herbert und Franz für die Ehrung durch den LH-Salzburg. 

Sylvia Steiner schafft die Olympiaqualifikation

Nur wenige Zehntel fehlten Sylvia Steiner in der Vergangenheit zum heiß ersehnten Olympiaquotenplatz. Bei der Europameisterschaft für Druckluftwaffen in Breslau/Polen war es aber nun soweit. Sylvia realisierte ihren Traum und sicherte sich mit dem Einzug in das Finale den Quotenplatz. Mit den Serien 96, 95, 98, 94, 96 und 95 und Gesamt 574 Ringen zog sie als Achte in das Finale ein. Allerdings machte sie es extrem spannend. Während der Qualifikation schien Sylvia immer wieder in den Finalrängen auf. Am Ende hatten sie und die Bulgarin Miroslava Mincheva jeweils 574 Ringe auf die Scheiben gebracht, allerdings hatte Sylvia aufgrund ihrer 18 Innenringzehnern gegenüber 15 ihrer Rivalin die Nase vorn. Nachdem alle anderen Finalteilnehmer bereits einen Olympiaquotenplatz sicher hatten, steht bereits vor dem Finale fest, dass Sylvia ihr Olympiaticket in der Tasche hat.

Bereits am Mittwoch startete die für St. Johann schießende Juniorenschützin Julia Wimmer im Bewerb laufende Scheibe Mixlauf. Sie legte fulminant los, erzielte mit 96 Ringen ein Topresultat und setzte sich damit an die Spitze des Teilnehmerfeldes. Leider konnte sie dieses hohe Level nicht halten und belegte im Endklassement den siebenten Platz. Bei ihrem zweiten Start am heutigen Freitag konnte Julia wiederum den siebten Rang belegen.

Die erste Medaille für Österreich erzielte der für Tirol schießende Saalfeldner Stefan Wadlegger. Mit 624,0 Ringen erreichte er als Fünfte das Finale. Im Finale setzte er sich nach der ersten Fünf-Schuss-Serie an die Führungsposition, die erst nach der fünften Eliminationsserie abgeben musste. Am Ende belegte Stefan den sensationellen zweiten Rang und konnte sich so zum Vizeeuropameistertitel gratulieren lassen.

Erfolge für die Saalfeldner Nachwuchsschützen beim Salvencup in Söll

Bereits zum 21. Mal wurde der Salvencup von der Tiroler Schützengilde Söll ausgetragen. Unter den Gewinnern und Rekordhalten befinden sich Tiroler Spitzenschützen(innen) wie beispielsweise Stefanie Obermoser, Oliva Hofmann, die Geschwister Ungerank und Georg Zott. Aber auch Helene und Christine Schachner aus Maishofen konnten sich bereits als Siegerinnen feiern lassen. In deren Fußstapfen traten nun die Saalfeldner Nachwuchsschützen. In der Jugend I konnte sich Daniel Herzog nach den drei Fernrunden für das Finale der 15 besten Schützen qualifizieren. Mit dem drittbesten Ergebnis von 205,8 Ringe konnte sich Daniel dann für das Finale qualifizieren. Mit dem besten Finalergebnis von 104,2 Ringe konnte er die Führenden noch abfangen und sich den Sieg holen.

In der Klasse K4 konnte sich die Jungschützin Eva Maria Schober ebenfalls für das Finale der 15 besten Schützinnen qualifizieren. Bereits in der Qualifikation konnte sich Eva Maria mit starken 407,5 Ringen vor den starken Tiroler Nachwuchs an die Spitze setzen. Mit 100,7 Ringen im Finale verteidigte Eva Maria souverän die Führung und sorgte damit für einen Doppelsieg der Saalfeldner Nachwuchsschützen.