Salzburger Sportschützenverband

Landesmeisterschaften KK 50 m in Zell am See

In Zell am See trafen sich die Gewehrschützen um die Landesmeister 2021 im KK 50 zu küren. Sportlich aufgewertet wurden die Meisterschaften durch die Teilnahme von Gernot Rumpler, der vor kurzen bei der EM in Osijek neben sechs Medaillen den Weltrekord über 300 m liegend mit 600 Ringen einstellte. Gernot zeigte dann am Vormittag im Liegendbewerb seine Klasse und erzielte mit 627,4 Ringe einen neuen Landesrekord. Silber ging mit neuer persönlicher Bestleistung von 609,1 Ringen an Rainer Brandstätter (SV St. Pantaleon) der gegenüber den Mittersiller Andreas Rammler (608,9) knapp die Nase vorn hatte. Bei den Jungschützen war Teresa Schwaighofer (USSV Rußbach) mit 599,0 Ringen erfolgreich. Trotz der schwierigen Anreise war bei den Senioren II Karl Schäfer (SV St. Pantaleon) mit 606,5 Ringen nicht zu biegen.

In der allgemeinen Klasse der stehend aufgelegt Schützen zeigte unser Landessportleiter Josef Gangl seine Klasse. Mit 380 Ringen sicherte er sich den Titel vor dem Hallwanger Karl Johann (378).

Am Nachmittag waren in den Stellungsbewerben nur die Jungschützen und die Senioren II am Start. Bei den Jungschützen drehte der Zeller Florian Weiss den Spieß um und verwies mit 543 Ringen (persönliche Bestleistung) die beiden Rußbacherinnen Teresa Schwaighofer und Victoria Lienbacher auf die Plätze. Bei den Senioren II machte Karl Schäfer sein Tripple perfekt. Nach Gold über 100m, 50m liegend sicherte er sich auch mit 540 Ringen den Titel.

Für die Gewehrschützen geht es mit den österreichischen Meisterschaften Ende August in Innsbruck weiter, wobei die Jungschützen zuvor noch beim Finalwochenende des RWS Cups antreten.

Olympia Tokio 2021 – Sayonara

Sayonara Tokio – Auf Wiedersehen in Paris! Sylvia Steiner verabschiedete sich aus Tokio und trat bereits mit Vater Franz ihre Rückreise in die Heimat an. Im Interview mit den Salzburger Nachrichten https://www.sn.at/sport/olympia-2020/sylvia-steiner-hat-nach-dem-aus-schon-paris-2024-im-visier-107318791– blickt Sylvia bereits in die Zukunft, und die heißt Olympia 2024 in Paris.

Wenn sich auch Sylvia im ersten Moment enttäuscht über ihren Auftritt zeigt, kann ihr niemand die aufregenden Momente einer Teilnahme an olympischen Spielen wegnehmen. Sie war eine von zwei Österreichern die sich im beinharten Qualifikationsmodus der weltbesten Schützen durchsetzen konnte und damit Österreich in Tokio vertreten durfte. In der Luftpistole wird ein 15. Platz unter den 53 Starterinnen in den Ergebnislisten der Olympischen Geschichte verewigt werden. Hier hat sich Sylvia von Serie zu Serie gesteigert, sodass am Ende nur vier Ringe auf die Finalqualifikation fehlten. In der Sportpistole tat sich Sylvia im Präzisisionsdurchgang schwer und lag nach dem ersten Tag mit 284 Ringen und Rang 36 hinter ihren eigenen Erwartungen. Am zweiten Tag erzielte Sylvia im Schnellfeuerdurchgang das zehntbeste Ergebnis und beendete die mit einer fehlerfreien 100er Serie die olympischen Spiele. Im Gesamtergebnis konnte sich Sylvia auf den 29. Platz vorarbeiten.

Nach einer kurzen Wettkampfpause wird sich Sylvia auf die österreichischen Meisterschaften 2021 vorbereiten, die in der Bundesschützenratssitzung am 31.7.2021 fixiert worden sind.

TOKYO,JAPAN,21.JUL.21 – OLYMPICS, SHOOTING – Summer Olympic Games 2020 Tokyo, preview. Image shows Sylvia Steiner and coach Franz Steiner (AUT). Photo: GEPA pictures/ Christian Walgram

Olympia Tokio – Sportpistole

Nach dem gelungenen Auftritt von Sylvia Steiner mit der Luftpistole auf der olympischen Bühne und mit den darin gewonnenen Erfahrungen geht Sylvia heute Nacht in ihren zweiten Wettkampf bei den olympischen Spielen in Tokio. Nach der Vorbereitung mit Vater und Trainer Franz geht Sylvia in den Bewerb der 25 m Sportpistole. Das große Ziel ist natürlich das Erreichen des Finales. Den Grundstein möchte Sylvia morgen um 9.00 (2.00 MEZ) im ersten Durchgang der Präzision legen, damit sie dann am Freitag wieder um 9.00 (2.00 MEZ) im Schnellfeuerdurchgang ihre Stärken ausspielen kann und der Einzug unter die besten acht Schützinnen möglich ist. Es heißt also wieder Daumen drücken für unsere Sylvia!

Olympia in Tokio

Sylvia und Franz Steiner haben uns liebe Grüße und einige Impressionen aus Tokio geschickt. Wir wünschen den beiden weiterhin alles Gute bei den olympischen Spielen.

Landesmeisterschaften KK 100 m

Es ist kaum zu glauben. Nach einer Pause von fast 18 Monaten wurden wieder Landesmeisterschaften mit dem Gewehr ausgetragen. In Bischofshofen traf sich ein kleiner Kreis von Gewehrschützen um die Landesmeister 2021 zu küren. Trotz der langen Wettkampfpause wurde ein neuer Landesrekord aufgestellt. Der für Zell am See startende Maishofner Georg Schachner erzielte im Bewerb Federbock 389 Ringe. Spannend verlief der Bewerb in der allgemeinen Klasse. Der Antheringer Routinier Sascha Haberlandner erzielte wie Mario Kreuzsaler 365 Ringe, hatte aber besser ausgeschossen (93 zu 92) und sicherte sich somit den Titel. Auf den dritten Rang folgte die Halleinerin Nadja Juriga. Die meisten Teilnehmer waren in der Klasse Stehend aufgelegt am Start. Hier war Gerhard Furtner aus Lamprechtshausen mit 376 Ringen nicht zu schlagen. Bei den Senioren III war es eine Freude den 87 jährigen Vinzenz Dröscher zuzuschauen. Mit 384 Ringen war er auch nach der Wettkampfpause wieder einmal nicht zu schlagen. In der Klasse Senioren II setzte sich Karl Schäfer (SV St. Pantaleon) mit 352 Ringen durch und verwies seine Dauerrivalen Ludwig Stadler und Josef Reschreiter auf die Plätze. Ein besonderer Dank gilt der Schützengilde Bischofshofen mit Oberschützenmeister Peter Rohrmoser und seinem bewährten Team für die Ausrichtung der Landesmeisterschaften. Bereits in der kommenden Woche werden die 50 m Bewerbe in Zell am See ausgetragen.

Olympiadebüt für Sylvia Steiner

Um 9.00 Uhr Ortszeit (02.00 MEZ) war es soweit. Nach vielen Jahren harter Trainingsarbeit stand Sylvia an der Feuerlinie eines olympischen Bewerbes. Diesen Gänsehautmoment für uns Zuschauer spürte wohl auch Sylvia. Sie startete im Luftpistolenbewerb mit 93 und 94 in den ersten zwei Serien. Mit der dritten Serie startete sie eine Aufholjagd und arbeitete sich mit 96 97 95 und herausragenden 98 Ringen in der letzten Serie immer weiter nach vorne. Nach knapp 50 Minuten beendete Sylvia als eine der ersten Schützinnen mit 573 Ringen den Wettkampf. Mit dem Wissen, dass sie vier Ringe unter ihrem Saisonschnitt lag, begann das lange Warten ob dieses Ergebnis für das Finale reichen. Am Ende stand das fest, dass ihr genau diese vier Ringe auf den ersehnten Finalplatz fehlten. Im Interview zeigte sich Sylvia selbstkritisch und ein wenig enttäuscht über den 15 Platz. Wir gratulieren Sylvia zu dieser Topleistung und Platzierung in diesem hochkarätigen Feld der weltbesten Schützen. Nachdem Sylvia nun ihren ersten Start absolviert hat und damit Routine sammeln konnte, kann sie – gestärkt mit den Selbstvertrauen der starken Leistungen in den letzten Serien – am Donnerstag im 25 m Bewerb an den Start gehen. Gold ging an die Russin Vitalina Batsarashkina. Die Chinesin Jiang Ranxin erzielte in der Qualifikation mit 587 Ringen (!) einen neuen Weltrekord. Im Finale musste sie sich dann mit Bronze hinter der Bulgarin Antoaneta Kostadinova. Wir wünschen Sylvia in den kommenden Tagen eine gute, ungestörte Vorbereitung mit ihrem Trainer und Vater Franz.

Daumen halten für Sylvia

Am kommenden Sonntag 25.7. um 9.00 Uhr Ortszeit (2.00 MEZ) startet Sylvia Steiner auf Stand 17 mit weiteren 56 Schützinnen in die Qualifikation des Luftpistolenbewerbes der olympischen Spiele in Tokio. Dass Sylvia gut in Form und bestens vorbereitet ist, hat sie bei den letzten Wettkämpfen gezeigt. Die Salzburger Schützenfamilie hält ihr fest die Daumen, um das – neben den sportlichen Leistungen – auch oft notwendige Glück für sie zu erzwingen, damit sie ihr Ziel „Finaleinzug“ erreichen kann. Die Qualifikation kann verfolgt werden unter: https://olympics.com/tokyo-2020/olympic-games/en/results/shooting/results-10m-air-pistol-women-qual-000100-.htm

Das Abenteuer Olympia beginnt

Nach den offiziellen Terminen mit der Einkleidung und Verabschiedung durch den Bundespräsidenten in der Wiener Hofburg, begann am 16. Juli mit dem Flug nach Tokio das Abenteuer Olympia für Sylvia Steiner. In Tokio verbleibt dann eine Woche für die Vorbereitung, bevor es am 25. Juli mit der Konkurrenz im Luftpistolenbewerb ernst wird. Die Vorbereitung kann Sylvia mit ihrem Vater und persönlichen Betreuer Franz Steiner absolvieren. Wir wünschen Sylvia und dem Steirischen Gewehrschützen Martin Strempfl alles Gute und halten schon jetzt die Daumen.

Bildquelle: ÖSB-Schuetzenbund.at/ Photo: GEPA pictures/ Harald Steiner

Sylvia Steiner in Hochform

96 97 99 97 95 96 = 580 Ringe. Mit dieser Glanzleistung belegte Sylvia Steiner beim Weltcup in Osijek den zweiten Platz im Qualifikationswettkampf der Luftpistole. Damit verbesserte sie auch ihren eigenen Österreichischen Rekord um zwei Ringe.

Im bei brütender Hitze ausgetragenen Finale legte sie mit 51,1 Ringe gleich fulminant los und stand an der Spitze des Feldes. In der zweite 5er Serie erzielte sie 48,5 Ringe und belegte den zweiten Zwischenrang. In den folgenden zwei Eliminationsserien fiel Sylvia zurück und musste dann ins Shoot-off mit der Ungarin Veronika Major um im Finale der verbleibenden fünf Schützen zu verbleiben. Dieses Duell entschied die Ungarin für sich, sodass Sylvia den sechsten Platz im Feld der weltbesten Schützinnen belegte. Wir gratulieren Sylvia zu dieser Weltklasseleistung!

EM Osijek – Goldener Abschluss

Ohne Erwartungen und ohne Druck nach den Gewinn von fünf Medaillen startete Gernot Rumpler am letzten Tag der Europameisterschaften mit dem 300m Standardgewehr. In einem unglaublich spannenden Wettkampf lieferte sich Gernot mit Bernhard Pickl ein Duell um den Titel. Der Weltrekordhalter und Titelverteidiger aus Niederösterreich war vom Anfang an der Spitze des Teilnehmerfeldes zu finden, erzielte über Liegend das Maximum von 200 Ringe und hatte vor dem abschließenden Stehendbewerb fünf Ringe Vorsprung auf Gernot. In den letzten zwei Serien holte Gernot Ring um Ring auf. Am Ende hatten dann beide Österreicher jeweils 587 Ringe auf der Trefferanzeige, sodass die Innenringzehner über den Titel entscheiden mussten. Hier hatte Gernot das glücklichere Ende für sich und entschied das Duell hauchdünn mit 24 : 21 für sich. Wir gratulieren den beiden zu dieser Spitzenleistung.

Gernot am letzten Tag der EM – Bildquelle: ÖSB – Schuetzenbund.at