Vor 40 Jahren feierte Gerhard Petritsch mit der Bronzemedaille einen historischen Erfolg bei den olympischen Sommerspielen in Moskau. Aus diesem Anlass veröffentlichten die Salzburger Nachrichten in ihrer Reihe „Schatztruhe“ einen Artikel über das bis heute aktive Aushängeschild des Salzburger Schießsports.
In Zell am See
wurde die diesjährige Bezirksliga der Luftpistole abgeschlossen. In der
Mannschaftswertung war bereits zu Saisonbeginn klar, dass nach der
Neuaufstellung der Zeller Mannschaft die Karten neu gemischt werden. Bereits
nach der Hinrunde zeichnete sich ab, dass Saalfelden nur schwer zu schlagen
sein wird und der Titelverteidiger aus Zell am See keine Rolle im Titelkampf
spielen wird. Dass aber die Saalfeldner
Mannschaft mit den Routiniers Konrad
Deutinger, Sepp Schreder, Georg Schachner und dem starken Neueinsteiger Gerald Fischer dann ungeschlagen den begehrten Wanderpokal
für die siegreiche Mannschaft holen konnte, kam dann doch überraschend. Auf
Rang zwei folgte die frisch gebackene Bezirksmeistermannschaft aus Mittersill,
die damit zeigten, dass in Zukunft mit ihnen zu rechnen sein wird.
In der
Einzelwertung gab es am Gesamtsieg des Mittersillers
Fritz Klinger nichts zu rütteln. Immer wenn er am Start war, konnte er auch
den Tagessieg holen und erzielte dabei einen Schnitt von 366 Ringen. Dahinter
der Überraschungsmann der diesjährigen Bezirksliga. Als Neueinsteiger steigerte
sich der Saalfeldner Gerald Fischer
von Runde zu Runde und erzielte in der letzten Runde mit 363 Ringen seine
Wettkampfbestleistung. Auf Rang drei der Gesamtwertung folgte der Zeller Routinier Peter Hechenberger,
der immer wieder seine Klasse aufblitzen ließ.
Ungleich spannender
der Kampf in der Einzelwertung der Aufgelegt Wertung. Hier lieferten sich die
Zeller Routiniers Eva Wartbichler, Peter
Hechenberger und Georg Troger ein Kopf an Kopf Rennen, dass schlussendlich
Eva hauchdünn vor Peter und Georg für sich entscheiden konnte.
Rückblickend auf die Bezirksliga der Luftpistolenschützen zeigt sich ein positives Bild. In keiner Runde waren weniger als 20 Teilnehmer am Start. Darunter einige Neueinsteiger, wobei natürlich Gerald Steiner dabei herausragte. Trotz der sportlichen Rivalität herrscht ein stimmiges, freundschaftliches Verhältnis unter den Schützen. Dafür ein besonderer Dank und Anerkennung an allen Teilnehmern. Für den Sommer wurde die Austragung des Sommercups bereits beschlossen, damit die Luftpistolenschützen gut in Schuss bleiben.
Ehrenmitgliedschaft
für Herbert Hinterbichler und Franz Konschel
Im Rahmen der
Jahreshauptversammlung des LH Salzburg wurde den beiden langjährigen
Mitgliedern Herbert Hinterbichler
und Franz Konschel aufgrund ihrer
langjährigen Verdienste vom Landesschützenrat die höchste Ehrung – die
Ehrenmitgliedschaft – verliehen. Neben ihrer Tätigkeit für den LH Salzburg
haben Herbert und Franz jahrelang wertvolle Arbeit für den Landesverband
geleistet und sich für den Schießsport eingesetzt. Auch nach dem Rücktritt von
ihren offiziellen Funktionen des Landesverbandes stehen sie dem Verband mit Rat
und Tat zur Seite. Der Landesverband gratuliert Herbert und Franz für die
Ehrung durch den LH-Salzburg.
Nur wenige Zehntel fehlten Sylvia Steiner in der Vergangenheit zum heiß ersehnten Olympiaquotenplatz. Bei der Europameisterschaft für Druckluftwaffen in Breslau/Polen war es aber nun soweit. Sylvia realisierte ihren Traum und sicherte sich mit dem Einzug in das Finale den Quotenplatz. Mit den Serien 96, 95, 98, 94, 96 und 95 und Gesamt 574 Ringen zog sie als Achte in das Finale ein. Allerdings machte sie es extrem spannend. Während der Qualifikation schien Sylvia immer wieder in den Finalrängen auf. Am Ende hatten sie und die Bulgarin Miroslava Mincheva jeweils 574 Ringe auf die Scheiben gebracht, allerdings hatte Sylvia aufgrund ihrer 18 Innenringzehnern gegenüber 15 ihrer Rivalin die Nase vorn. Nachdem alle anderen Finalteilnehmer bereits einen Olympiaquotenplatz sicher hatten, steht bereits vor dem Finale fest, dass Sylvia ihr Olympiaticket in der Tasche hat.
Bereits am Mittwoch
startete die für St. Johann schießende Juniorenschützin Julia Wimmer im Bewerb laufende Scheibe Mixlauf. Sie legte
fulminant los, erzielte mit 96 Ringen ein Topresultat und setzte sich damit an
die Spitze des Teilnehmerfeldes. Leider konnte sie dieses hohe Level nicht
halten und belegte im Endklassement den siebenten Platz. Bei ihrem zweiten
Start am heutigen Freitag konnte Julia wiederum den siebten Rang belegen.
Die erste Medaille
für Österreich erzielte der für Tirol schießende Saalfeldner Stefan Wadlegger. Mit 624,0 Ringen
erreichte er als Fünfte das Finale. Im Finale setzte er sich nach der ersten
Fünf-Schuss-Serie an die Führungsposition, die erst nach der fünften
Eliminationsserie abgeben musste. Am Ende belegte Stefan den sensationellen
zweiten Rang und konnte sich so zum Vizeeuropameistertitel gratulieren lassen.
Bereits zum 21. Mal wurde der Salvencup von der Tiroler Schützengilde
Söll ausgetragen. Unter den Gewinnern und Rekordhalten befinden sich Tiroler
Spitzenschützen(innen) wie beispielsweise Stefanie Obermoser, Oliva Hofmann,
die Geschwister Ungerank und Georg Zott. Aber auch Helene und Christine
Schachner aus Maishofen konnten sich bereits als Siegerinnen feiern lassen. In
deren Fußstapfen traten nun die Saalfeldner Nachwuchsschützen. In der Jugend I
konnte sich Daniel Herzog nach den
drei Fernrunden für das Finale der 15 besten Schützen qualifizieren. Mit dem
drittbesten Ergebnis von 205,8 Ringe konnte sich Daniel dann für das Finale
qualifizieren. Mit dem besten Finalergebnis von 104,2 Ringe konnte er die
Führenden noch abfangen und sich den Sieg holen.
In der Klasse K4 konnte sich die
Jungschützin Eva Maria Schober
ebenfalls für das Finale der 15 besten Schützinnen qualifizieren. Bereits in
der Qualifikation konnte sich Eva Maria mit starken 407,5 Ringen vor den
starken Tiroler Nachwuchs an die Spitze setzen. Mit 100,7 Ringen im Finale
verteidigte Eva Maria souverän die Führung und sorgte damit für einen
Doppelsieg der Saalfeldner Nachwuchsschützen.
Auch heuer ist der Sbg. Sportschützenverband wieder auf der Hohen Jagd-Messe vertreten. Auf sechs 10m-Anlagen von Meyton kann mit Steyr Luftgewehren die Schussfertigkeit geprobt werden.
Für satte 10,9-Schüsse gibt’s kleine Sofortpreise.
Aufgrund der tollen Mitarbeit der Sportschützen aus unseren Mitgliedsvereinen wird der Verband großartig unterstützt. Der erzielte Reinerlös kommt wieder unseren Nachwuchsschützen zugute.
Weitere Informationen – von Ausstellern und deren Ständen bis hin zu Öffnungszeiten – finden Sie über die Homepage der Messe